Kreisverband Aurich im Klootschießen und Bosseln

 

Chronik des Kreisverbandes XI Aurich im Klootschießen und Boßeln e.V.

Die Chronik wurde von Jan Thedinga, Victorbur erstellt.

Im April 2008 und April 2009 wurde die Chronik vom Ihm überarbeitet und aktualisiert. 

Die Gründungs- und Anfangszeit

Alte Überlieferungen sagen aus, daß bereits Anfang des 19. Jahrhunderts bei uns schon Klootschießerwettkämpfe ausgetragen wurden. Der Ursprung unser Heimatspiels liegt unbestritten im Klootschießen. Es war unseren Vorfahren schon seit Jahrhunderten bekannt. Den genauen Zeitpunkt kennt man jedoch nicht. Die älteste Urkunde im Staatsarchiv Aurich über das Klootschießen stammt aus dem Jahre 1510. Verbote und Einengungen im 17ten Jahrhundert ließen erst eine langsame Entwicklung zu. Nach der Gründung des Friesischen Klootschießerverbandes 1902 setzte sich bereits nach einigen Jahren in der Umgebung von Aurich die Bereitschaft zur Vereinsbildung langsam durch. Schon im Jahre 1908 wurde in Simonswolde der erste Klootschießerverein "Frisia 08" Simonswolde ins Leben gerufen. Eine rege Vereinstätigkeit entstand. Man trat oftmals gegen Mannschaften des nördlichen Rheiderlandes auf der anderen Seite der Ems an. Mit einem Torfkahn wurde über die Ems gesetzt. Erst 1919 gründeten sich weitere Klootschießer- und Boßelvereine im Altlandkreis Aurich und zwar "Vorwärts" Plaggenburg, "Good herut" Middels- Osterloog, "So geid good" Middels-Westerloog und "Hoffnung" Ludwigsdorf. Weitere Vereinsgründungen fanden in den Jahren 1920 "Lüttje Holt" Westerende, 1921 "Freya" Riepe, "Gute Hoffnung" Tannenhausen, 1922 "Pockholz" Ogenbargen, "Free ut de Hand" Sandhorst und "Ostfrisa" Rahe, 1924 "Friesland" Neu-Ekels, 1927 "Good wat mit" Dietrichsfeld und "Nei hum" Kirchdorf, 1929 "Ihlow" Ihlowerfehn und "Liek ut" Westersander-Hüllenerfehn, 1930 "Freiheit" Wallinghausen, 1931 "Ostfrisia" Moordorf und "Friesenstolz" Victorbur, 1932 "Brookmerland" Münkeboe-Moorhusen, 1933 “Sieg-Heil” Schirum, 1947 "Gute Hoffnung" Pfalzdorf und "Liek ut Hand" Langefeld, 1948 "Hier up an" Spekendorf, 1950 "Germania" Lübbertsfehn-Ihlowerhörn, 1953 "He löpt noch" Akelsbarg, 1954 "Free Bahn" Neu-Wallinghausen, 1957 "Good herut" Bernuthsfeld, 1958 "Free Bahn" Fahne, 1959 "Free weg" Schirumer-Leegmoor, 1963 "Fortuna"Schirum-Ostersander, 1968 "Hier moot komen" Georgsfeld, 1973 "Freesenmoot" Extum, 1979 "Dreizehn Eichen" Wiesens sowie 1998 “Sandkrug” Brockzetel-Wiesens statt. Mitglieder von früheren Vereinen Oldeborg-Upende, Moorhusen, Egels, Aurich, Timmel und Haxtum wurden in andere Vereine integriert. 1994 hat Ogenbargen seinen Spielbetrieb eingestellt. Die aktiven Mitglieder werfen jetzt fast alle im neuen Verein "KBV" Middels-Westerloog-Ogenbargen. Der Kreisverband Aurich XI im Klootschießen und Boßeln e.V. (KV Aurich) wurde am 20. September 1931 auf Iniative von Hauptlehrer Gerhard Buß, Tannenhausen, in Bernuthsfeld gegründet. An dieser Gründungsversammlung nahmen Vertreter von 17 Vereinen und Gerhard Gerdes aus Ostochtersum teil. Gerhard Buß wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er führte den Klootschießer- und Boßler - Kreisverband bis 1953. Buß starb im Jahre 1961. Der erste Schriftführer des Kreisverbandes war Georg Wölbern, Extum. Er gehörte dem damaligen Boßelverein Haxtum an.

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Neue und jetzige Vorstandsmitglieder für weitere Erhaltung und Aufschwung des Friesenspiels

Seit 20.04.1979 wurde der Kreisverband durch Peter Rocker (Dietrichsfeld) geführt. 2. Vorsitzender war Jann Thedinga (Victorbur) und 3. Vorsitzender Menno Fleßner, Aurich. Am 16.04.1981 stellte Jann Thedinga sein Amt freiwillig zur Verfügung. Johann Meenken (Sandhorst) wurde sein Nachfolger. Meenken, der seit einigen Jahren bereits Spielführer war, führte dieses Amt noch zusätzlich für ein Jahr aus. Seit dieser Zeit bis 1998 hatte das Amt des Boßelobmanns Hinrich Heine (Bernuthsfeld) inne. Von 1999 bis 2002 bekleidete dieses Amt Reiner Berends (Akelsbarg) der ab 2003 als Landesboßelobmann tätig ist.

Ab 2003 ist Matthias Krull (Langefeld) neuer Boßelobmann. Im September 1981 feierte der Kreisverband sein 50 jähriges Bestehen in der Stadthalle Aurich. Der Höhepunkt dieses Festes war die Laudatio auf die verflossenen 50 Jahre durch Ewald Christoffers auf plattdeutsch. 1. Vorsitzender Peter Rocker hatte am 30.03.1982 - wegen Differenzen mit dem 2. Vorsitzenden Meenken - sein Amt zur Verfügung gestellt. Auf der Hauptversammlung am 16.05.1982 wurde Johann Meenken zum 1. Vorsitzenden gewählt. Als 2. Vorsitzender war Bernd Hinrichs (Westerende) vom 16.05.1982 bis 1990 im Amt. Seine Nachfolger Hinrich Wilts (Rahe) und Karl-Heinz Evers (Langefeld) bekleideten dieses Amt von 1991 bis 1998 und von 1999 bis 2002. Ab 2003 bis 2006 war Ludwig Krull (Wymeer) 2. Vorsitzender und ab 2007 bis dato bekleidet dieses Amt Elke Gerdes (Wiesens). Am 15.04.1983 stellte sich der 3. Vorsitzende Menno Fleßner nicht wieder zur Wahl. Heinz Feldkamp (Haxtum) war danach seit 1983 bis 1988 3. Vorsitzender des Kreisverbandes. Der 1. Vorsitzender Johann Meenken schied am 14.08.1984 aus der aktiven Arbeit des Kreisverbandes aus. Der 2. Vorsitzende Bernd Hinrichs führte daraufhin bis zu den Neuwahlen denKreis- verband. Meenken wurde zum Ehrenmitglied des Kreisverbandes ernannt. Seit 19.04.1985 bis 1990 wurde der Kreisverband von Jann Thedinga (Victorbur) geführt, ab 1991 bis 1999 von Bernd Hinrichs (Westerende), ab 1999 bis 2008 von Hinrich Wilts (Rahe) und ab 2009 bis dato von Karl-Heinz Evers (Aurich). Das Amt des Kassenwartes führte von 1957 bis 1969 Hinrich Janssen (Ludwigsdorf) und von 1970 bis 1973 Ludwig Krull (Aurich), der auch im FKV als Presse- und Sportwart tätig war. Von 1974 bis 1990 war Hinrich Wilts (Rahe) Kassenwart. Seine Nachfolger Gerd Aden (Rahe), Heinz Conring (Ludwigsdorf) und Helmut Gerken (Middels) hatten dieses Amt von 1991 bis 1998, von 1999 bis 2004 und von 2005 bis 2006 inne und ab 2007 bis dato bekleidet dieses Amt Marianne Harms (Haxtum). Menno Fleßner (Aurich) war 1975 + 1976 KV- Mehrkampfobmann und 1977 + 1978 Südbezirksleiter. Als geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Schriftführer gehörte Menno Fleßner seit dem 19.04.1985 bis 1988 und als 3. Vorsitzender von 1989 bis 1994 ebenfalls zum engeren Vorstand. Als 3. Vorsitzender fungierten von 1995 bis 1998 Karl-Heinz Evers (Aurich), von 1999 bis 2002 Ludwig Krull (Wymeer) und von 2003 bis 2004 Karl-Heinz Evers (Langefeld). Seit 2005 bis 2006 hatte dieses Amt Elke Gerdes (Wiesens) inne und ab 2007 bis 2008 übte dieses Amt erneut Karl-Heinz Evers (Aurich) aus. Seit 1989 bis 1999 bekleidete Annette Janssen (Süd-Victorbur) das Amt des geschäftsführenden Vorstandes/ Schrift- führer. Im Jahr 2000 führte Gerda Hoppe-Krull (Dietrichsfeld) die Geschäfte und von 2001 bis April 2003 bekleidete (kommissarisch) dieses Amt Ludwig Krull (Wymeer). Ab Mai 2003 bis 2006 war Anja Meinders (Lübbertsfehn) Schriftführerin und ab 2007 bis dato ist Arno Penning (Rahe) Schriftführer. Im September 2006 feierte der Kreisverband sein 75 jähriges Bestehen im Schützenhaus in Middels. Der Höhepunkt dieses Festes war die Laudation auf die verflossenen 75 Jahre durch den Ehrenvorsitzenden Bernd Hinrichs (Westerenmde-K.) auf plattdeutsch. Weitere Vorstandsmitglieder, um nur einige zu nennen, haben mit ihrer Arbeit auch erheblich dazu beigetragen, daß der Kreisverband Aurich im Koootschießen und Boßeln sich aus kleinen bescheidenen Anfängen zu seiner heutigen Bedeutung entwickelt konnte wie z.B.: Peter Schünemann (Riepe) seit 1980 bis dato Friesischer Mehrkampfobmann, Rainer Bünting (Westerloog) von 1961 bis 1984 Gebietsleiter, von 1971 bis 1992 Gerätewart und von 1979 bis 1986 Klootschießerwart, Harald Henken (Dietrichfeld) seit Jahren Vorsitzender des KV-Schiedsgerichtes und seit 1967 bis dato Helfer für alle Fälle (stellvertretender Kloot- schießerobmann, stellvertretender Gebietsleiter, Vertreter des Kreisverbandes im Boßelausschuß des Landesverbandes) und von 1984 bis 2000 Ergebnisstellenleiter mit Auswertung des Anrufbeantworters sowie die Mitteilung der Boßelergebnisse an die Presse. Die Melde-Ergebnisstelle wurde seit 2001 bis 2003 von Elfriede Berends (Akelsbarg), von 2004 bis 2006 gemeinsam von Matthias Krull (Langefeld) und Melanie Lengen (Akelsbarg) und ab 2007 gemeinsam von Matthias Krull (Langefeld), Melanie Lengen (Akelsbarg) und Kathrin Evers (Langefeld) geführt. Ludwig Krull (Wymeer) fungierte zwischendurch als Kassenwart, Schriftführer und Friesischer Mehrkampfob- mann. Hilmer Albers (Westersander) war 1979 bis 1998 Pressewart und von 1969 bis 2003 Gebietsleiter, Gerda Köllmann (Extum) war von 1981 bis 1992 Frauenwartin und Marianne Harms (Haxtum) war von 1981 bis 1992 stellvertretende Frauenwartin und von 1993 bis 2006 Frauenwartin. Ab 2007 bis dato ist Anja Meinders (Lübbertsfehn) Frauenwartin. Pressewart ist seit 1999 bis dato Enno Ennnen (Tannenhausen). Habbe Meints war von 1981 bis 1990 Jugendwart. Dieses Amt bekleidete von 1991 bis 9/2002 Gerhard Schütte (Ihlowerfehn) und ab 10/2002 bis dato Stefan Wilms (Langefeld. Klootschießerwarte waren von 1987 bis 1990 Johann Harms (Aurich), von 1991 bis 1992 Nikolaus Friedrichs (Dietrichsfeld) der von 1993 bis 2000 Gerätewart war- und von 1993 bis 1996 Fritz Reis (Plaggenburg). Sein Nachfolger ist ab 1997 bis dato Erhard Gerjets (Moordorf). Als Paßstellenwart war tätig von Ende 1970 bis 1988 Heinz Feldkamp (Haxtum) und ab 1989 bis dato Jörg Redenius (Extum). Gerätewart war von 1993 bis 2000 Nikolaus Friedrichs (Dietrichsfeld) und seit 2001 bis 2007 Gerold Friedrichs (Dietrichsfeld) und seit 2008 bis dato Gerold Peters (Pfalzdorf). Alle Urkunden (zum Teil in Plattdeutsch) werden seit 1999 bis heute von Marianne und Otto Harms (Haxtum) beschriftet. Vornehmlich hat sich in den letzten Jahren Menno Fleßner im überregionalen Funktionsbereich eingesetzt. Er war es, der mit einem unermüdlichen Einsatz für die Erstellung der FKV-Satzung mitwirkte und lange auf Ostfriesicher Landesverbandsebene als Schriftführer zum engeren Vorstand gehörte. Seit 1981 bis 1996 war er zusätzlich als Obmann für den Sportbund/Übungsleiterausbildung zuständig, danach hat dieses Amt bis 2004 Norbert Sassen (Ihlow) inne. Ab 2005 bis 2008 wurde dieses Amt vom Jugendwart Stefan Wilms mit ausgeführt. Karl-Heinz Evers (Langefeld) fungiert in den letzten Jahren zusätzlich als 2. Vorsitzender vom LKV-Ostfriesland und war ebenfalls seit Jahren bis 5/2002 im LKV-AA-Boßeln aktiv. Für Evers ist seit 6/2002 bis dato Stefan Wilms (Langefeld) im LKV-AA-Boßeln aktiv. Als Klootschießer-Bahnweiser auf LKV-Ebene fungierte etliche Jahre bis 2000 Alfred Henkel (Pfalzdorf) und ab 2001 bis dato Helmut Janßen (Dietrichsfeld). Auf FkV – Ebene hat Frido Walter, Pfalzdorf von 1999 bis 2009 als Boßelerwart fungiert. Er hat das Ranglistenturnier eingeführt. Peter Brauer, Westerende-K. ist seit etlichen jahren als FKV–Geschäftsführer im Amt.

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Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg

Nach dem Krieg hat Gerhard Buß gemeinsam mit Wilhelm Peters (Plaggenburg) als 2. Vorsitzender, Nikolaus Frerichs (Rahe) als Schriftführer und Engelbarth Reuter (Hüllenerfehn) als Kassenwart den Kreisverband wieder neu aufleben lassen. Als 1951 der 2. Vorsitzende Wilhelm Peters ausschied, wurde Dieke Frieling (Aurich) einstimmig zum Nachfolger gewählt. Bereits in der Vertreterversammlung am 25.09.1949 war Frieling zum Rechtsberater des Kreisverbandes und damit in den erweiterten Vorstand gewählt worden. Als Gerhard Buß in der Hauptversammlung am 08.03.1953 seinen Rücktritt erklärte, wurde Dieke Frieling einstimmig zum 1. Vorsitzenden und damit Nachfolger des Gründers gewählt. Der Gründer Gerhard Buß wurde gleichzeitig von der Vertreterversammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Nachfolger von Dieke Frieling als 2. Vorsitzender wurde Rudolf Bünting, Spekendorf. Im Jahre 1955 erklärte Rudolf Bünting seinen Rücktritt. Für ein Jahr bekleidete dann Johann Wübbenhorst (Wallinghausen) das Amt des 2. Vorsitzenden. 1956 wurde dann Hermann Gerdes, vormals wohnhaft in Spekendorf, später in Haxtum, zum 2. Vorsitzenden bestimmt. Dieke Frieling und Hermann Gerdes standen dann gemeinsam viele Jahre dem Kreisverband vor. Beide, Dieke Frieling und Hermann Gerdes, schieden am 20.04.1979 aus der aktiven Arbeit des Kreisverbandes aus. Aufgrund ihrer besonderen Verdienste um den Heimatsport wurden beide einstimmig zu Ehrenvorsitzenden des Verbandes ernannt. Somit war Dieke Frieling 26 Jahre 1. Vorsitzender des Kreisverbandes. Hermann Gerdes war 23 Jahre 2. Vorsitzender. In diesen Jahren hat das Friesenspiel eine gewaltige Aufwärtsentwicklung erlegt. Aber auch mit der Einführung des Werfens um Punkte und Meisterschaften der Friesensportlerinnen erlebte dieser Sport einen Aufwärtsschwung. Der Beitritt der Vereine in den Sportbund wirkte sich positiv aus; sind somit die Heimatsportler doch in die Gemeinschaft der Sportler eingetreten.  Hermann Gerdes hat sich in den 50er und 60er Jahren sehr um die Förderung des Klootschießens, namentlich im damaligen Nordbezirk bemüht. Zu den ersten Mitstreitern im Kreisverband gehörte ebenfalls Nikolaus Frerichs aus Rahe. Er war Vorsitzender des Vereins Rahe und arbeitete schon vor dem Kriege im Kreisverband. Nach dem Kriege zählte er mit Gerhard Buß zu denjenigen, die den Kreisverband wieder neu aufbauten. Bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 1973 gehörte er als Schriftführer zum engeren Vorstand und hat als Politiker auf Kreisebene viel für die Klootschießer und Boßler getan. Einer der ersten Mitarbeiter nach dem Kriege war auch Hans Jürgens aus Walle. Er widmete sich besonders der Jugendarbeit im Verband und wurde 08.03.1953 Jugendwart (Jugendleiter) und 1956 zusammen mit seinem Stellvertreter Andreas Behrends, Ludwigsdorf, in den engeren Vorstand gewählt. Daneben betätigte er sich als Obmann für den Boßelsport. Ein Amt, das er bis zum Jahre 1973 bekleidete. Während seiner Tätigkeit kam es zur Gründung der Kreisliga, was auf Landesebene die Gründung der Landes- und Bezirksliga sowie Bezirksklasse zur Folge hatte. Er ist der Urvater des heutigen Spielsystems. Von 1955 bis 1970 war er Boßelobmann des Landes Klootschießerverbandes Ostfrieslands. Auch Hans Jürgens, der als 4. Vorsitzender 1977 und 1978 fungierte, trat 1979 zurück und wurde zum Ehrenboßelobmann ernannt. Er ist seit 1981 bis heute Obmann für Angelegenheiten mit dem Sportbund und besorgt seit 1979 jährlich die erforderlichen Siegerpokale und -Urkunden. Seit rund 20 Jahren bis Anfang 1997 war er auch noch im FKV-Ehrengericht. Als sein Nachfolger im FKV-Ehrengericht fungierte Jann Thedinga von 1997 bis Anfang 2009. Dieser hat in mühseliger Arbeit 1997 eine Chronik des Kreisverbandes Aurich von der Gründung bis 1996 in Buchform mit Unterstützung der Vereine und der Mitglieder des erweiterten Vorstandes erstellt.

Ãnderungen eingearbeitet April 2005, Jann Thedinga

Änderungen eingearbeitet April 2008, Jann Thedinga

Ãnderungen eingearbeitet April 2009, Jann Thedinga

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Aufteilung des Kreisverbandes von der Gründung bis jetzt.

Auf der Gründungsversammlung des Kreisverbandes 1931 wurde der Verband in 6 Bezirke eingeteilt. Da früher die Werfer noch keine schnellen Fahrzeuge hatten, bewältigten sie die Anreise zu den gastgebenden Vereinen meistens mit dem Fahrrad. Aus diesem Grunde wurden die Bezirke eingeteilt, daß nicht all zu große Strecken zurückgelegt werden mußten.

Bezirk I:

Simonswolde, Ihlowerfehn, Ludwigsdorf, Riepe und Hüllenerfehn.

Bezirk II:

Rahe, Westerende, Kirchdorf, und Haxtum.

Bezirk III:

Neu-Ekels, Moordorf, Victorbur, Moorhusen, Münkeboe und Upende.

Bezirk IV:

Sandhorst, Tannenhausen, Dietrichsfeld und Schirum.

Bezirk V:

Middels-Westerloog, Middels-Osterloog, Ogenbargen und Plaggenburg

Bezirk VI:

Alt-Wallinghausen, Egels und Brockzetel

Die Bezirke I - III bildeten den Südbezirk und IV - VI den Nordbezirk.

Nach dem Kriege wurden die Vereine Haxtum und Upende nicht wieder aktiviert. Es wurde durch die Auflösung von Egels und den Übertritt von Brockzetel zum Kreisverband Friedeburg der Nordbezirk Anfang der 50ziger Jahren kurze Zeit in 2 Bezirke sogar neu aufgeteilt.

Ab 1957 gab es wieder 6 Bezirke und zwar:

Bezirk I:

Simonswolde, Ihlowerfehn, Riepe, Westersander-Hüllenerfehn, und Lübbertsfehn-Ihlowerhörn (ab 1959 Schirumer-Leegmoor und ab 1963 Schirum-Ostersander).

Bezirk II:

Ludwigsdorf (einige Jahre-sonst zu Bezirk I), Fahne, Westerende, Rahe, Kichdorf (ab 1973 Extum).

Bezirk III:

Neu-Ekels, Moordorf, Victorbur, Moorhusen, Münkeboe (Ab 1965 einVerein Münkeboe-Moorhusen).

Bezirk IV:

Langefeld, Sandhorst, Tannenhausen, Bernuthsfeld, Dietrichsfeld und Plaggenburg (ab 1968 Georgsfeld).

Bezirk V:

Middels-Westerloog, Ogenbargen, Middels-Osterloog, Spekendorf

 

Bezirk VI:

Pfalzdorf, Neu-Wallighausen, Alt-Wallinghausen, Akelsbarg.

Ab 1966 wurde für den Süd- und Nordbezirk je ein Unterbezirksleiter gewählt, um einen reibungslosen zügigen Ablauf der Wettkämpfe zu gewährleisten. Ab 1979 wurden keine Süd- und Nordbezirksleiter mehr gewählt, da sie durch neue Regelungen des Abwerfens generell auf Kreisebene keine Funktion mehr hatten. 1977 wurde der Kreisverband aufgrund weiterer Vereine neu strukturiert und in 4 Bezirke eingeteilt. Diese Konstruktion wurde 1980 von Bezirke in Gebiete um benannt und besteht heute noch so und zwar: 

Gebiet I:

Simonswolde, Ihlowerfehn, Riepe, Westersander, Lübbertfehn, Ludwigsdorf, Kirchdorf, Schirum und Schirumer-Leegmoor.

Gebiet II:

Fahne, Rahe, Westerende, Extum, Neu-Ekels, Moordorf, Victorbur und Münkeboe-Moorhusen.

Gebiet III:

Georgsfeld, Tannenhausen, Bernuthsfeld, Sandhorst, Plaggenburg, Dietrichsfeld und Langefeld.

Gebiet IV:

Middels-Ogenbargen, Middels-Osterloog, Spekendorf, Pfalzdorf, Neu-Wallinghausen, Alt-Wallinghausen, Akelsbarg, Dreizehn Eichen Wiesens.

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Klootschießen (Flüchten), Hollandkugel, Irische Eisenkugel

Klootschießen (Flüchten) mit der FKV-Kugel

Das Klootschießen ist im Vergleich zum Boßeln viele Jahrhunderte alt. Schnelligkeit, Kraft und Konzentration sind Voraussetzung für den, der diese schwierige leicht athletische Wurftechnik beherrscht. Geworfen wird mit einer 475 g Holzkugel, die durchbohrt und mit Blei ausgegossen ist. Bei Frauen-, Jugend- und Werfer(innen) über 45 Jahre sind die Kugeln leichter. Als Hilfsmittel für den Absprung dient meistens ein Sprungbrett. Ziel einer/s Werferin/Werfers ist es, möglichst große Flüchtweiten der Klootkugel zu erzielen. Gemessen wird beim Standkampf (meistens ausgeführt auf Sportplätzen) von der Abwurflinie bis zum ersten Aufschlag der Kugel. Feldkämpfe über Wiesen und Weiden werden nur bei Frostwetter ausgetragen. Beim Feldkampf wird der gesamte Wurf eines jeden Werfers gemessen, d. h. der Trüll, das Ausrollen der Kugel nach dem Aufschlag,  wird mitgezählt. Das Klootschießen wurde früher meistens von einem Dorf gegen ein benachbartes Dorf von bis zu 7 gegen 7 Werfer durchgeführt. Nach Gründung des Kreisverbandes ab 1931 traten oftmals Werfer der Vereine (hauptsächlich im Nordbezirk) zu Wettkämpfen gegen einander an. Im Südbezirk wurde nur wenig mit der Klootkugel geworfen, dafür verstärkt das Straßenboßeln betrieben. Mannschafts- und Einzelmeister werden jedoch nur noch auf Kreis-, Landes- und Friesischer Verbandsebene sowie bei den Europameisterschaften ermittelt. Auf Landesebene werden im Sommer seit einigen Jahren Klootschießerrunden-Punktwettkämpfe durchgeführt.

Werfen mit der Hollandkloot

Der Ursprung des Werfens mit diesem Kloot liegt in Holland. Dieser Kloot muß einen Mindestdurchmesser von fünf Zentimetern besitzen sowie dreimal ganz durchbohrt und mit Blei gefüllt sein. Der holländische Feldkloot hat ein Gewicht von 250 bis 270 g bei einem Durchmesser von 70 mm, so daß der wichtige “Trüll” auch bei nicht gefrorenem Boden möglich ist. Die Wurfart ist fast identisch mit der Wurfart der FKV-Werfer(innen) bei Feldkampf mit der FKV-Klootkugel. Es werden Mannschafts- und Einzelwettbewerbe auf dem Feld, einem Sportplatz oder auf Sandwegen mit dem Hollandkloot auf Landes- und FKV-Ebene sowie bei den Europameisterschaften ausgetragen

Boßeln mit der Irischen Eisenkugel (bowl-playing) 

Der Ursprung des Werfens mit der Eisenkugel liegt in Irland. Die eiserne Wurfkugel wiegt 800 g und hat einen Durchmesser von 60 mm. Die Eisenkugel wird wie bei Boßeln auf der Straße geworfen. Hierbei ist auch der Flüchterschlag erlaubt. Es werden Wettkämpfe (Werfer(innen) gegen Werfer(innen)) über eine vorher festgelegte Entfernung mit möglichst weniger Würfen zurückgelegt bzw. wer mit 10 Würfen die größte Weite erreicht ist Sieger. Es werden Einzelmeisterschaften auf Kreis-, Landes- und FKV-Ebene ausgetragen. Diese Disziplin wird auch bei der FKV-Champion Tour und bei den Europameisterschaften durchgeführt.

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Straßenboßeln (früher mit Holz- heute mit Kunststoff- und Gummikugeln)
Unser Spielsystem für das Mannschaftsstraßenboßeln war, da anfangs noch nicht so viele Werfer sich am Boßeln beteiligten, (Straßen fehlten) recht einfach. Von 1931 bis 1932 boßelten nur Männer A Mannschaften um eine Kreismeisterschaft. Eine Mannschaft bestand aus jeweils 6 Werfer und einem Ersatzwerfer. Erst ab 1933 bis Kriegsbeginn gab es auch Männer B + C Boßelmannschaften, ebenfalls bestehend aus jeweis 6 Werfer und einem Ersatzwerfer. Nach dem Kriege, (10/1945 Neugründung des Kreisverbandes) wurde ab 1946 das alte System erst beibehalten. Jeweils auf Bezirksebene wurden die Bezirksmeister -erst jeder gegen jeden-, später in Hin- und Rückwettkämpfen ermittelt. Die Meister der Bezirke I – III und die Meister der Bezirke IV - VI ermittelten danach auf neutraler Straße gegeneinander und später in Hin- und Rückwettkämpfen die Süd- und Nordbezirksmeister. Diese beiden Meister ermittelten danach auf neutraler Straße und ab 1952 durch einen Hin- und einen Rückkampf beim jeweiligen Gegner den Kreismeister. Von 1946 bis 1952 boßelten nur um die Manschaftskreismeisterschaft Männer A und die männliche Jugend, die bei Beginn der Wettkämpfe noch keine 19 Jahre alt sein durften. Ab 1954 konnten auch wieder zweite Männer-Manschaften (B) um Kreismeistertitel werfen. Ab 1954/55 wurden die Bezirksmeister an einem Sonntag auf neutraler Straße in einem Streckenboßeln ermittelt. Die Bezirkssieger warfen an 2 Sonntagen auf neutralen Straßen und zwar einmal auf Klinker, das andere Mal auf Asphalt. 1955/56 wurden die Meister wieder nach altem System ermittelt und erstmals nahmen an den Bezirks- und Kreismeisterschafts-Wettkämpfen Männer über 40 Jahre (Alte Herren) teil. Ab 1956/57 konnte auch eine zweite Jugendmansnchaft und ab 1958/59 eine dritte Männer-Mannschaft (C) sich am Spielbetreib mit beteiligen. 1961/62 wurden die ersten Männer Mannschaftsboßel-Meisterschaften auf Kreisverbandsebene direkt durchgeführt. Es wurde eingeführt: Männer A = 6 Vereine - Kreisgruppe I (Männer A = 6 Vereine - Kreisgruppe II) Die Gruppensieger ermittelten in Hin- und Rückkampf den Kreismeister. Die übrigen Mannschaften warfen wie bisher auf Bezirks- und danach auf Kreisebene die jeweiligen Meister aus. Da auf Ostfriesische Landesverbandsebene auch bereits die Meister der 6 Kreisverbände Ostfrieslands jährlich den Landesmeister ermittelten, wurde eine neue Satzung mit entsprechenden Werferrichtlinien -fast identisch mit den Werferbestimmungen des Landesverbandes- am 27.04.1962 beschlossen. 1966/67 wurden die Kreisgruppen I und II auf je 8 Vereinsmannschaften aufgestockt. Bis dato bestand eine Mannschaft immer noch aus 6 Werfern und einem Ersatzwerfer. Erst 1967/68 gab es aufgrund der Einführung der Gummikugel neue Mannschaftseinteilungen.
Männer I bestand aus 10 Werfern, wovon 5 Mann mit Pockholz- und 5 Mann mit der Gummikugel warfen, da die Landesverbandsmeisterschaften ebenfalls so ausgetragen wurden. Die anderen Mannschaften bestanden aus 5 Werfern und einem Ersatzwerfer, die weiterhin erst nur mit der Pockholzkugel warfen. 1968/69 wurde eine vierte Männer I-Mannschaft und eine Knabenmannschaft –Jugendliche die noch keine 15 Jahre als waren- eingeführt. Ab 1969/70 wurde eine Landesliga für Männer I auf Ostfriesischer Verbandsebene mit 10 Mannschaften je 10 Werfern a 5 Holz und 5 Gummi eingeführt. Ab nun nahm das Straßenboßeln immer mehr zu. Die Frauen fingen Ende der 60ziger und Anfang der 70ziger Jahre auch verstärkt an zu boßeln. Die älteren Männer wollten möglichst in eigenen Klassen ihre Kreismeister ermitteln. Somit wurden nach und nach die Werferbestimmungen geändert und die Frauen und weibliche Jugend konnten fortan um Kreismeistertitel kämpfen. Größe der Wurfgeräte und die Meterzahl für ein Wurf (Schöt) wurden alters mäßig angepaßt. Die Frauen werfen auch schon seit Jahren in der Landes- und Kreisliga mit 10 Werferinnen a 5 Holz und 5 Gummi. Bei den Männer I wurde auf Landesebene in den Ligen / Klassen und auf Kreisebene in der Kreisliga seit längerer Zeit sogar mit 20 Werfern (2 Gruppen je 5 Werfer mit der Holz- und 2 Gruppen je 5 Werfer mit der Gummikugel geworfen. Auf Kreisebene gab es eine weitere Gliederung der Ligen und Klassen (jeweils 16, 10 oder 5 Werfer). Bei den Mannschaften über 45 Jahren (Frauen und Männer) gibt es ebenfalls verschieden Einteilungen. Eine Jugendmannschaft bestand aus 5 Werfer(innen) plus zwei Ersatzwerfer. Laut FKV-Beschluß besteht ab der Saison 2004/2005 die Gruppenstärke aus vier Werfer(innen). Um für die Aufstiegswettkämpfe auf Landesebene 2004/2005 mit den richtigen Mannschaftsstärken antreten zu können, wurden vom KV-Aurich bereits für die Saison 2003/2004 die Mannschaftsstärken wie folgt festgesetzt; 16er Gruppen, 12er Gruppen, 8er Gruppen und 4 Gruppen. Ab 2004/2005 gelten ebenfalls neue Werferbestimmungen. Es wird jetzt ein Streckenwerfen ohne Ausfall durchgeführt. Anlässlich des Oll Mai-Werfens werden jährlich am Upstalsboom die Kreiswanderfahnen, Kreiswanderplaketten und Kreispokale für Männer-, Frauen- und Jugendmannschaften ausgeworfen. Es werden außerdem jährlich Kreiseinzelmeisterschaften im Straßenboßeln in sämtlichen Altersklassen durchgeführt. Zusätzlich findet jährlich das Auswerfen der Dreikampf – Wanderfahne (Klootschießen, Weideboßeln und Schleuderballwurf) in den Klassen männliche Jugend A und Männer I statt.

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Unser Kreisverband lebt - Gliederung und sonstige Aktivitäten-

Doch jetzt zum Kreisverband des Jahres 2002, dem weiterhin 33 Mitgliedsvereine angehören und der auch noch in vier Boßelgebiete wegen der Ermittlung der Jugendmeister auf Gebietsebene und der Durchführung verschiedener überregionalen Mannschafts- und Einzelmeisterschaften eingeteilt ist. Geworfen wird im Boßeln auf Landesebene in der Landesliga der Männer I, II und III, und Frauen I und II, Bezirksliga der Männer I und Frauen I sowie Bezirksklasse der Männer I. Auf Kreisebene wird um Punkte und Meisterschaften in Kreisligen und Kreisklassen geworfen. Von den rund 5.5oo Mitgliedern in den Vereinen des Kreisverbandes nehmen über 3.ooo Friesensportlerinnen- und sportler aktiv an der Boßelsaison teil. Klasseneinteilungen gibt es von der F-Jugend bis zu der Altersklasse Senioren (über 75 Jahre alt). Dass auch der Friesensport für die Zukunft keine Angst um das Fortbestehen haben muß, zeigt vor allem der Zuwachs bei den jüngeren Werfern und Werferinnen der letzten Jahre, die zurzeit konstant bleibt. Neben der Hauptsportart, dem Boßeln, betreibt der Kreisverband noch das Klootschießen (Flüchten) mit der Friesischen Klootkugel und der Hollandkugel und den Friesischen Mehrkampf. Wer nun aber denkt, daß das Klootschießen und Boßeln nur eine Männersportart ist, der irrt gewaltig. Seit Anfang 1970 nehmen auch die Heimatsportlerinnen aktiv in Ligen, Klassen und Staffeln am Heimatsport teil. Auch sie vollbringen hier beachtliche Leistungen im Friesensport. Im Kreisverband Aurich wurde 1981 bereits der Friesische Mehrkampf auch für die weiblichen Klassen eingeführt. Die Mehrkampf-Wettkämpfe werden in Sportzentren im Kreisgebiet durchgeführt. 1983 wurden die Friesischen-Klootschießerverbands-Mehrkampfmeister-schaften in Ihlow im großen Rahmen ausgetragen und 1992 in Tannenhausen mit großem Erfolg. Der Mehrkampf besteht aus fünf Disziplinen. Auf den Sportplätzen werden ausgetragen: Klootschießen/Flüchten, Weideboßeln und Schleuderball. Auf den Straßen: Standboßeln mit der Kunststoff- und der Gummikugel. Vorentscheidungen für die FKV-Mehrkampfmeisterschaften werden jährlich abwechselnd in den Sportzentren der vier Gebiete mit den Mannschafts- und Einzelkreismeisterschaften durchgeführt. Die Friesensportler hoffen noch immer, daß es in naher Zukunft möglich sein wird, eine echte Begegnungsstätte am Upstalsboom in Rahe herzurichten, zumal seit einigen Jahren ein großes Gelände am Upstalsboom den Friesensportlern gehört. Zurzeit lehnen die Behörden jedoch eine Bebauung stets ab. Alle Mitgliedsvereine gehören inzwischen dem Kreissportbund an und sind gemeinnützig anerkannt. Seit dem Jahre 1980 konnten Mitglieder der Vereine des Kreisverbandes durch die Unterstützung des Kreissportbundes Aurich an Übungsleiterlehrgängen teilnehmen. Inzwischen verfügen fast alle Vereine über ausgebildete Übungsleiter, die einen verstärkten Übungsbetrieb in den Vereinen durchführen und für Mannschaftsbetreuungen sich einsetzen. Zusammen mit dem Klootschießerverband Norden bilden die Auricher Heimatsportler den zweitgrößten Fachverband innerhalb des Kreissportbundes Aurich. Dieses wurde auf dem Kreissporttag 1981 mit der Wahl von Ludwig Krull (Aurich) zum stellvertr. Vorsitzenden des Kreissportbundes entsprechend gewürdigt. Vor einigen Jahren legte Krull dieses Amt nieder. Sein Nachfolger wurde unser Heimatsportler Enno Lichtsinn (Extum). Vertreter des Fachverbandes der Klootschießer und Boßeler ist Remmer Hedemann (Westerende-Norden), der seit Anfang 1992 auch Kreissportbundvorsitzender ist. Etliche Jahre hat sich ebenfalls Werner Focken (Neu-Ekels) um Sportbundangelegenheiten vor allem im Jugendbereich gekümmert. Von 1991 bis 1997 war er im Friesischen Klootschießerverband (FKV) als geschäftsführendes Vorstandsmitglied tätig. Neben dem Heimatsport setzen sich die Klootschießer und Boßler für die Erhaltung und Pflege der Heimatsprache ein. Auf allen Versammlungen herrscht noch die Plattdeutsche Sprache vor; sie wird auch in Zukunft die Amtssprache der Friesensportler und der Freunde des Heimatspiels sein. Es wurden 1979 Hans Jürgens (Walle) zum Ehrenboßelobmann, 1996 Jann Thedinga (Victorbur), 1997 Menno Fleßner (Kirchdorf) sowie 2007 Ludwig Krull (Aurich) zu Ehrenvorstandsmitgliedern des Kreisverbandes und 1999 Bernd Hinrichs (Westerende-Kirchloog) sowie 2009 Hinrich Wilts (Rahe) zu Ehrenvorsitzenden ernannt. Am 27.04.2001 wurde eine von Jann Thedinga vorbereitete und von der Ostfriesischen Landschaft überarbeitete Plattdeutsche Satzung (Richtwark) für den KV Aurich verabschiedet. Die Satzungen (Hochdeutsch + Plattdütsk) sind identisch und haben beide neben einander Gültigkeit. Von Ludwig Krull wurde in Zusammenarbeit mit dem erweiterten Vorstand in den letzten Jahren eine Entschädigungsregelung erstellt für Staffelleiter(innen), Jugendwart, Boßelobmann, Meldestelleund Gebietsleiter usw. . Ferner wurden Bestimmungen verabschiedet für das Schiedsgericht bei Wochenend-veranstaltungen, für die Kreiseinzelmeisterschaften im Straßenboßeln, für das Auswerfen der Wanderfahnen, Plaketten und Kreispokale der Männer-, Frauen- und Jugendmannschaften sowie Auswerfen des Landrat-Pokals, für die Kreiseinzel- meisterschaften im Klootschießen, für die Mannschaftsmeisterschaften im Klootschießen, für das Auswerfen der Dreikampf-Wanderfahnen und für die Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften im Friesischen Mehrkampf und Qualifikation für die FKV-Meisterschaften. 1999 erhielten für mehr als 10jährige Tätigkeit im KV-Vorstand eine Urkunde: Marianne Harms, Ludwig Krull, Karl-Heinz Evers, Jörg Redenius, Gerd Aden, Annette Janssen und Johannes Friedrichs, 2001 Jann Buss, Enno Ennen und Gerhard Schütte, 2003 Gerd Rinderhagen, 2005 Heinrich Meyer, Reiner Berends und Tanja Homeyer und 2007 Elke Gerdes, Anja Heine und Erhard Gerjets. 1996 erhielten für über 20jährige Vorstandstätigkeit und mehr die FKV-Verdienstnadel (dritt höchste FKV-Auszeichnung) Hinrich Janssen, Jann Thedinga, Hilmer Albers, Fritz Reis, Hinrich Wilts, Hinrich Heine, Nikolaus Friedrichs, Harald Henken und Bernd Hinrichs, 2001 Jann Buss, Ludwig Krull, Gerd Rinderhagen, Peter Schünemann, Gerhard Schütte und Gerhard Eden und 2004 Johannes Friedrichs. 4/2000 wurde Jann Thedinga für 35jährige aktive Vorstandstätgkeit mit dem Ehrenteller vom FKV (zweithöchste Ehrung) ausgezeichnet. Diese Ehrung erhielten ebenfalls 4/2002 Hilmer Albers, Bernd Hinrichs, Hinrich Heine, 9/2002 Hinrich Wilts, Habbe Meints, Harald Henken und 4/2005 Gerd Rinderhagen, Gerhard Eden, Peter Schünemann und Ludwig Krull sowie 2009 Gerd Köllmann (Neu-Ekels). 2001 erhielt Hans Jürgens für 50jährige KV-Vorstandstätigkeit eine besondere Urkunde in Plattdütsk. Hans Jürgens 1991 und Jann Thedinga 2005 erhielten für besondere Verdienste vom FKV, sogar die höchstmöglichste Auszeichnung, das Goldene Eichenblatt zum Verbandsabzeichen in Gold mit Urkunde.

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Vorstandsmitglieder von 1931 bis heute

 

 

 

 

1. Kreisverbandsvorsitzender

Jahre

1931 bis 1952 Gerhard Buß, Bernuthsfeld

22

1953 bis 1978 Dieke Frieling, Aurich

26

1979 bis 1981 Peter Rocker, Dietrichsfeld

3

1982 bis 1984 Johann Meenken, Aurich

3

1985 bis 1990 Jann Thedinga, Victorbur

6

1991 bis 1998 Bernd Hinrichs, Westerende-K.

8

1999 bis 2008 Hinrich Wilts, Rahe

10

2009 bis heute Karl-Heinz Evers, Aurich

 

2. Kreisverbandsvorsitzender

Jahre

1945 bis 1950 Willm Peters, Plaggenburg

 6

1951 bis 1952 Dieke Frieling, Aurich

 2

1953 bis 1954 Rudolf Bünting, Spekendorf

 2

1955 Johann Wübbenhorst, Wallinghausen

1

1956 bis 1978 Hermann Gerdes, Spekendorf

 23

1979 bis 1980 Jann Thedinga, Victorbur

 2

1981 Johann Meenken, Aurich

1

1982 bis 1990 Bernd Hinrichs, Westerende-K

9

1991 bis 1998 Hinrich Wilts, Rahe

8

1999 vis 2992 Karl-Heinz Evers, Aurich

 4

2003 bis 2006 Ludwig Krull, Wymeer

4

2007 bis heute Elke Gerdes, Wiesens

 

3. Kreisverbandsvorsitzender

Jahre

1974 bis 1978 Peter Rocker, Dietrichsfeld

 5

1979 bis 1982 Menno Frerichs, Aurich

 4

1983 bis 1988 Heinz Feldkamp, Haxtum

 6

1989 bis 1994 Menno Fleßner, Aurich

 6

1995 bis 1998 Karl-Heinz Evers, Aurich

 3

1999 bis 2002 Ludwig Krull, Wymeer

 3

2003 bis 2004 Karl-Heinz Evers, Aurich

 2

2005 bis 2006 Elke Gerdes, Wiesens

 2

2007 bis 2008 Karl-Heinz Evers, Aurich

 2

2011 bis heute Gerold Peters, Aurich

 

4. Kreisverbandsvorsitzender

Jahre

1977 bis 1978 Hans Jürgens, Walle

2

Kreisverbandsschriftführer

Jahre

1931 bis 1932 Arbeit wurde vom Vorstand mit erledigt

 

1933 bis 1972 Nicolaus Frerichs, Rahe

35

1973 bis 1979 Heinz Feldkamp, Haxtum

7

1980 Ludwig Krull, Aurich

1

1981 bis 1982 Menno Fleßner, Aurich

2

1983 bis 1984 Mettin Köllmann, Lübbertsfehn

2

1985 bis 1988 Menno Fleßner, Aurich

4

1989 bis 1999 Annette Janssen, Süd-Victorbur

11

2000 Gerda Hoppe-Krull, Dietrichsfeld

1

2001 bis 2002 Ludwig Krull, Aurich (kommissarisch)

2

2003 bis 2006 Anja Meinders, Lübbertsfehn

4

2007 bis 2010 Arno Penning, Rahe

4

2011 bis heute Wilfried Gronewold, Westerende Kirchloog

 

 

 

Kreisverbandskassenwart

Jahre

1931 bis 1944 Georg Wölbern, Extum

14

1957 bis 1969 Hinrich Janssen, Ludwigsdorf

13

1970 bis 1973 Ludwig Krull, Langefeld

4

1974 bis 1990 Hinrich Wilts, Rahe

17

1990 bis 1998 Gerd Aden, Rahe

8

1999 bis 2004 Heinz Conring, Ludwigsdorf

6

2005 bis 2006 Helmut Gerken, Middels

2

2007 bis heute Marianne Harms, Haxtum

 

Kreisverbandsspielführer - Boßelobmann

Jahre

1931 bis 1945 Arbeit wurde vom Vorstand mit erledigt

 

1946 bis 1976 Hans Jürgens, Walle

31

1973 bis 1974 Jann Thedinga, Victorbur (KV-Spielführer)

2

1975 bis 1976 Johann Meenken, Aurich (KV-Spielführer)

2

1977 bis 1981 Boßelobmann Johann Meenken, Aurich

5

1982 bis 1998 Hinrich Heine, Bernuthsfeld

17

1999 bis 2002 Reiner Berends, Akelsbarg

4

2003 bis heute Matthias Krull, Langefeld

 

Kreisverbandsklootschießerobmann

Jahre

1931 bis 1949 Arbeit wurde vom Vorstand mit erledigt

 

1950 bis 1952 Johann Poppen, Middels-Westerloog

3

1953 bis 1954 Rudolf Bünting, Spekendorf

2

1955 bis 1978 Hermann Gerdes, Spekendorf

24

1979 bis 1986 Rainer Bünting, Middels-Westerloog

8

1987 bis 1990 Johann Harms, Kirchdorf

4

1991 bis 1992 Nikolaus Friedrichs, Dietrichsfeld

2

1993 bis 1996 Fritz Reis, Plaggenburg

4

1997 bis heute Erhard Gerjets, Moordorf

 

Kreisverbandsmehrkampfobmann

Jahre

1975 bis 1976 Menno Fleßner, Aurich

2

1977 bis 1978 Johann Meenken, Aurich

2

1979 Ludwig Krull, Aurich

2

1980 bis 2010 Peter Schünemann, Riepe

 32

2011 bis heute Sven Janssen, Neu-Ekels

 

Kreisverbandsjugendwart

Jahre

1931 bis 1952 Arbeit wurde vom Vorstand mit erledigt

 

1953 bis 1967 Hans Jürgens, Walle

15

1968 bis 1974 Peter Rocker, Dietrichsfeld

7

1975 bis 1976 Jann Thedinga, Victorbur

2

1977 bis 1980 Fritz Reis, Plaggenburg

4

1981 bis 1990 Habbe Meints, Lübbertsfehn

10

1991 bis 2002 Gerhard Schütte, Ihlowerfehn

12

2002 bis heute Stefan Wilms, Langefeld

 

Kreisverbandsfrauenwartin

Jahre

1970 bis 1974 Arbeit wurde vom Boßelobmann

 

1975 bis 1978 Gerda Ubben, Simonswolde

4

1979 bis 1980 Anke de Witt, Ludwigsdorf

2

1981 bis 1992 Gerda Köllmann, Extum

12

1993 bis 2006 Marianne Harms, Haxtum

14

2007 bis 2010 Anja Meinders, Lübbertsfehn

4

2011 bis heute Tanja von der Pütten, Blomberg

 

 

Kreisverbandspressewart

Jahre

1931 bis 1969 (Über Vorstand, Bezirke u. Kreisverbandsspielführer)

 

1970 bis 1972 Jann Thedinga, Kreisligaberichte, ansonsten über Bezirksleiter

3

1973 bis 1974 Jann Thedinga, Victorbur

2

1975 bis 1978 Johann Meenken, Aurich

4

1979 Hilmer Albers, Westersander

1

1980 bis 1981 Ludwig Krull, Aurich

2

1982 bis 1998 Hilmer Albers, Westersander

17

1999 bis heute Enno Ennen, Tannenhausen

 

Kreisverbandsgerätewart

Jahre

1960 bis 1970 Andreas Behrends, Ludwigsdorf

11

1971 bis 1992 Rainer Bünting, Middels-Westerloog

22

1993 bis 2000 Nikolaus Friedrichs, Dietrichsfeld

8

2001 bis 2007 Gerold Friedrichs, Dietrichsfeld

7

2008 bis heute Gerold Peters, Pfalzdorf

 

Kreisverbandslehrwart

Jahre

1985 bis 1996 Menno Fleßner, Aurich

11

1997 bis 2004 Norbert Sassen, Ihlowerfehn

8

2005 bis 2008 Stefan Willms, Langefeld

4

Passstellenleiter

Jahre

1931 bis 1979 vom Vorstand mit erledigt

 

1980 bis 1988 Heinz Feldkamp, Haxtum

9

1989 bis heute Jörg Redenius, Extum/Moordorf

 

Obmann für Spordbundangelegenheiten

Jahre

1981 bis heute Hans Jürgens, Walle

 

Kreisverbandsgebietsleiter

Jahre

Bezirk I /ab 1977 Gebiet I)

1931 bis 1948 ----

 

1949 Willm Münk, Kirchdorf

1

1950 bis 1952 Dieke Frieling, Aurich

3

1953 bis 1961 Andreas Behrends, Ludwigsdorf

9

1969 bis 2003 Hilmer Albers, Westersander

35

2004 bis 2006 Werner Freudenberg, Kirchdorf

3

2007 bis heute Johann Börgmann, Ihlowerfehn

 

Kreisverbandsgebietsleiter

Jahre

Bezirk II (Ende 1976 zum jetzigen Gebiet II)

1931 bis 1949 ----

 

1949 bis 1960 Hans Jürgens, Walle

12

1961 - 1967 Günter Adomat, Westerende-K.

7

1968 bis 1972 Willm Münk, Kirchdorf

5

1973 bis 1976 Enno Ufkes, Kirchdorf

4

Kreisverbandsgebietsleiter

Jahre

Bezirk III (ab 1977 Bebiet II)

1931 bis 1948 ----

 

1949 bis 1952 Eisenhauser

4

1953 bis 1954 Klaus Murra, Ekels

2

1955 Fooke Janssen, Moordorf

1

1956 Frerich Bontjer, Münkeboe

1

1957 bis 1960 Fooke Janssen, Moordorf

4

1961 bis 1964 Marinus Kruse, Victorbur

4

1965 bis 1968 Frerich Bontjer, Münkeboe

4

1969 bis 1974 Jann Thedinga, Victorbur

6

1975 Frerich Bonntjer, Münkeboe

1

1976 bis 1978 Jann Thedinga, Victorbur

3

1979 bis 1992 Frerich Gronewold, Moordorf

14

1993 bis heute Gerd Rinderhagen, Neu-Ekels

 

 

Kreisverbandsgebietsleiter

Jahre

Bezirk IV (ab 1977 Gebiet III)

1931 bis 1948 ----

 

1949 bis 1950 Willm Hagena, Plaggenburg

2

1951 bis 1954 Hinrich Friedrichs, Plaggenburg

4

1955 bis 1956 Jakob Meenken, Plaggenburg

2

1957 bis 1960 Fritz Meyer, Sandhosrt

4

1961 Ihno Töpfer, Tannenhausen

1

1962 bis 1976 Corn. Siebolds, Tannenh./Harald Henken, Diedrf.

15

1977 bis 1982 Harald Henken, Dietrichsfeld

6

1983 bis 1986 Heinrich Rocker, Dietrichsfeld

4

1987 bis heute Johannes Friedrichs, Dietrichsfeld

 

Kreisverbandsgebietsleiter

Jahre

Bezirk V (ab 1977 Gebiet IV)

1931 bis 1952 ----

 

1953 bis 1956 Thole Krull, Langefeld

4

1957 bis 1960 Bernhard Gerken, Ogenbargen

4

1961 bis 1984 Rainer Bünting, Middels-W.

24

1985 bis heute Gerhard Eden, Spekendorf

 

Kreisverbandsgebietsleiter

Jahre

Bezirk VI (Ende 1976 zum jetzigen Gebiet IV)

1931 bis 1952 ----

 

1953 bis 1955 Johann Wübbenhorst, Wallinghausen

3

1956 bis 1959 Folkert Kruse, Wallinghausen

4

1960 bis 1962 Heye Bohlen, Pfalzdorf

3

1963 Fritz Tunder, Wallinghausen

1

1964 bis 1965 Heye Bohlen, Pfalzdorf

2

1966 bis 1976 Toni Köllmann, Plaggenburg

11

Unterbezirksleiter

Jahre

Nordbezirk

1966 bis 1972 Hinrich Friedrichs, Plaggenburg

6

1973 bis 1978 Toni Köllmann, Plaggenburg

6

Unterbezirksleiter

Jahre

Südbezirk

1966 bis 1972 Günter Adomat, Westerende-K

6

1973 bis 1976 Enno Ufkes, Kirchdorf 2 Jahre

4

1977 bis 1978 Menno Fleßner, Aurich

2

Melde-Ergebnisstelle des Kreisverbandes

Jahre

1982 bis 1983 Ludwig Krull, Aurich

2

1984 bis 2000 Harald Henken, Dietrichsfeld

17

2001 bis 2003 Elfriede Berends, Akelsbarg

2

2004 bis 2006 Matthias Krull, Langefeld / Melanie Lengen, Akelsbarg

3

2007 bis 2008 Melanie Lengen, Akelsbarg / Kathrin Evers, Aurich

2

2009 Melanie Lengen, Akelsbarg / Sonja Fauerbach, Neu-Wallinghausen

1

2010 Sven Janssen, Neu-Ekels / Sonja Fauerbach, Neu-Wallinghausen

 1

2011 bis heute   Sonja Fauerbach, Neu-Wallinghausen

 

Melde-Ergebnisstelle des Kreisverbandes/Jugend seit 2010

Jahre

2010 bis heute      Angelika Hirsch, Schirum-Ostersander

 


 



 

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